Kammerchor Olpe

Videos zu Live-Mitschnitten

Prinz William, die Nummer 2 der britischen Thronfolge, und Catherine "Kate" Middleton sind vermählt.

 

In der Kirche erklang "This is the day" von John Rutter

(John Rutter zitiert den Text aus fünf Psalmen: Psalms 118: 24; 148: 1-3, 5a; 91: 4a, 11; 121: 5-8; 27: 16b)

 

This is the day which the Lord hath made: we will rejoice and be glad in it.

O praise the Lord of heaven: praise him in the height.

Praise him, all ye angels of his: praise him, all his host.

Praise him, sun and moon: praise him, all ye stars and light.

Let them praise the name of the Lord.

For he shall give his angels charge over thee: to keep thee in all thy ways.

The Lord himself is thy keeper: the Lord is thy defence upon thy right hand;

so that the sun shall not burn thee by day: neither the moon by night.

The Lord shall preserve thee from all evil: yea, it is even he that shall keep thy soul.

The Lord shall preserve thy going out and thy coming in: from this time forth for evermore.

He shall defend thee under his wings.

Be strong, and he shall comfort thine heart, and put thou thy trust in the Lord.

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Konzert des Kammerchores Olpe

 

Sonntag, 3. April 2011, 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Olpe 

Im Mittelpunkt des Chorkonzertes stand das ,,Requiem" des englischen Erfolgskomponisten John Rutter. Der spontane Erfolg des 1985 komponierten Werks, das Rutter dem Andenken seines Vaters widmete, der im vorausgegangenen Jahr gestorben war, kam geradezu einem Wunder gleich. In den ersten sechs Monaten nach seiner Veröffentlichung erlebte das Werk allein in Amerika über 500 Aufführungen. Das Requiem vermittelt eine von Rutters eigenem Verlust in jener Zeit geprägte Stimmung des Trostes. Das Werk ist in einer Musiksprache gehalten, die der Komponist beschrieb als „eine, die meinem Vater persönlich sehr gefallen hätte". Es bezieht seine Inspiration nicht zuletzt aus Gabriel Faurés 1888 entstandenem Requiem, das ihm die Idee zu einem zeitgenössischen Requiem fernab der gewaltigen, dunklen Klangfarben und dramatischen Rhythmen eines Berlioz, Verdi oder Britten lieferte.

Dieses Werk sollte eine persönliche Auswahl aus dem 1662 erschienenen Book of Common Prayer enthalten sowie die von der Liturgie vorgeschriebenen Texte; vor allem aber sollte es ein „Requiem unserer Zeit“ sein. Eine bogenartige Architektur verleiht dem Requiem eine Balance, eine besondere Geschlossenheit.

Der erste und letzte Satz sind Gebete zu Gott, wobei die Pauken des einleitenden Trauermarschs im „Requiem aeternam“ im abschließenden „Lux aeterna" scheinbar abgemildert werden zu einem Herzschlag, der eine langsamere, mystische Rückkehr des Eingangsmaterials begleitet.

Mitwirkende waren: Sandra Diehl (Sopran), Sohei Takahata (Violine), Ursula Keller (Flöte), Jörg Klüser (Oboe), German Prentki (Cello), Iris Stieber (Harfe), Roman Dömer (Glockenspiel), Dirk Seiler (Pauken) und Thomas Grütz (Orgel). Die Leitung hatte Dietmar Schneider.

Einen Live-Mitschnitt der Nr. 7 (Lux aeterna) finden Sie unten.

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Konzert in St. Peter und Paul in Engelskirchen

 

Am Sonntag, 14. November 2010, war der Kammerchor Olpe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Engelskirchen zu Gast. Aus dem Programm des o. g. Konzertes finden Sie hier "Look at the world" von John Rutter - unterlegt mit diversen Fotos - als Videoaufzeichnung.

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Kantatenkonzert zum 25jährigen Jubiläum

 

Sonntag, 31. Oktober 2010, 17.00 Uhr Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt, Olpe

Eine der schönsten Kantaten Johann Sebastian Bachs stand im Mittelpunkt des Konzertes am Sonntag, 31. Oktober 2010, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt zu Olpe. „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“ (BWV 131) ist wahrscheinlich Bachs erste Kirchenkantate überhaupt. Er schrieb sie noch während seiner kurzen Mühlhausener Organistenzeit, 1707-1708, für einen Bußgottesdienst, vielleicht im Zusammenhang mit einer Feuersbrunst, die kurz vor Bachs Amtsantritt große Teile der Innenstadt vernichtet und zahlreiche Familien obdachlos gemacht hatte.

Die animierte Diashow zeigt einige der heutigen Katastrophen: Überschwemmungen, Stürme. Thematisiert wird aber auch persönliches Leid: körperliche Handicaps, Einsamkeit.

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Konzert des Kammerchores Olpe

 

J. S. Bach (1685 - 1750) "BLEIB BEI UNS; DENN ES WILL ABEND WERDEN", Kantate für den 2. Ostertag, BWV 6. Es singt der Kammerchor Olpe, begleitet von der Camerata Instrumentale Siegen. Die Leitung hat Dietmar Schneider.

In seiner Leipziger Zeit, als Bach den Posten des Thomaskantors innehatte, schrieb er 1725 die barocke Kirchenkantate „Bleib bei uns, denn es will Abend werden”. Das Chorwerk ist voller Sehnsucht und macht das Geschehen am Ostermontag auf meisterliche Weise musikalisch anschaulich. Ebenso meisterhaft erfassten und intonierten Orchester, Chor und Solisten die musikalische Dichtung in all ihrer Dramatik. Wie vollkommen ausgearbeitet diese Bachsche Komposition ist, wird alleine dadurch deutlich, dass das Motiv der Melodie im fünften Satz, die Tenor-Arie, zunächst im Streichersatz, dann von der Tenorstimme gesungen, bildlich ein Kreuz erschließt. Verbindet man die ersten vier Töne, wird ein Kreuz sichtbar.

Text: Westfalenpost (Birgit Engel)

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Konzert in der Pfarrkirche St. Martinus

 

In der St. Martinus-Kirche in Olpe trat im Rahmen der Reihe „Abiszet” die „Camerata Instrumentale Siegen” zusammen mit dem Kammerchor Olpe unter dem Gesamtdirigat von Dietmar Schneider auf.

Auf dem Programm standen kirchenmusikalische Werke der bedeutenden Komponisten Johann Sebastian Bach und Joseph Haydn sowie des heute gemeinhin weniger geläufigen Italieners Francesco Durante. Als Solisten wirkten mit: Sandra Diehl (Sopran), Dagmar Linde (Alt), Wolfgang Klose (Tenor), Sebastian Klein (Bass) und Dieter Moers an der Orgel. 

Das hohe künstlerische Niveau der Akteure sowie das gut ausgewählte Programm sorgten für ein volles Gotteshaus trotz traumhaftem Frühlingswetter. 

Der dritte Teil des Konzerts gehörte dem österreichischen Komponisten Joseph Haydn, der den größten Teil seiner beruflichen Laufbahn im Dienst des Fürsten Eszterházy verbrachte. 1796 schrieb Haydn die „Missa in Tempore Belli” (Messe in Zeiten des Krieges), als zweite von sechs lateinischen Messvertonungen im Auftrag von Fürst Eszterházy zum Namenstag für dessen Ehefrau. Im deutschen Sprachraum ist das Werk wegen der markanten Paukenschäge im Agnus Dei eher bekannt als „Paukenmesse” und zählt zu Haydns kompositorischen Spitzenleistungen. Die Messe wurde am 26. Dezember 1796 in der Piaristenkirche Maria Treu in Wien uraufgeführt. Haydn selbst wählte den lateinischen Namen „Missa in Tempore Belli” aus, der an die Bedrohung Wiens durch Napoleon erinnern soll. Immer wiederkehrende Klangsymbole - Trompetenfanfaren, Paukeneinsätze und Unisoni des Chores - machen die Anspielungen auf den Krieg hörbar. Die Musiker stellten sich der großen Herausforderung des Werkes mit scheinbarer Leichtigkeit und bewiesen ein großartiges Gespür für die eindrucksvolle Klanggewalt. Die Instrumentalisten begeisterten mit klar konturierten Linien, die Sängerinnen und Sänger mit ihren stets präsenten, dem Wort dienenden Stimmen und brachten die zahlreichen Besucher in den Genuss eines insgesamt großartigen Kirchenkonzerts. 

Westfalenpost vom 21. April 2010  

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